Internationaler Monat der Selbstbefriedigung

Stand die Selbstbefriedigung im 17. Jahrhundert noch unter Todesstrafe und wurde bis ins 20. Jahrhundert mit Erblindung und Krebserkrankungen in Verbindung gebracht, belegen zahlreiche Studien aus den vergangenen zwei Jahrzehnten das Gegenteil: So kann die Selbstbefriedigung viele positive Effekte haben, wie z.B. den Abbau von Spannungen, krampflösende Wirkung bei Menstruationsbeschwerden sowie die Vorbeugung von Depressionen und Schlafstörungen.

Glaubt man Studien, dann legen 94 Prozent der Männer und 85 Prozent der Frauen selbst Hand an. Dennoch ist die Selbstbefriedigung, vor allem für Frauen, häufig immer noch ein Tabuthema.  Dabei kann sie Teil der weiblichen Sexualität sein und dabei  helfen,  den Körper und die eigene Lust besser kennenzulernen. Zudem kann die Fähigkeit verbessert werden zum Orgasmus zu kommen. Wie das Fahrradfahren auch, ist Masturbation aber Übungssache. Praktische Tipps dazu gibt Dania Schiftan in ihrer Schritt für Schritt Anleitung „Coming Soon – Orgasmus ist Übungssache“.  
Natürlich gilt: auch ohne Höhepunkt kann Selbstbefriedigung  genussvoll sein.